Alles was Du über die Besteuerung von Online Einkommen wissen musst

Besteuerung von Online Einkommens liegt oft in der Grauzone des GesetzesFragen nach der Besteuerung von Einkünften aus dem Internet kommen immer wieder auf. Grundsätzlich kommt es darauf an ob nur Kleinstbeträge verdient werden oder ein professionelles Gewerbe mit nachhaltiger Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird. Dieser Beitrag versucht die wichtigsten Steuerfragen zum Online Einkommen, so einfach wie möglich, zu erklären.

Ich bin bei Weitem kein Steuerexperte und muss vorab darauf hinweisen, dass hier nur Grundlagen diskutiert werden und der Beitrag keine Rechtsberatung darstellt. Mit meinem Basiskenntnissen, eigenen Erfahrungen und angelesenem Wissen möchte ich dennoch versuchen, etwas Klarheit in die Besteuerung von verdientem Geld aus dem Internet zu bringen. Bei speziellen Fragen oder Unklarheiten empfehle ich jedoch dringend den Rat des zuständigen Finanzamtes oder eines Steuerberaters aufzusuchen.

Jedes Einkommen in Deutschland ist steuerpflichtig

Grundsätzlich muss in Deutschland jedes Einkommen versteuert werden. Bei Einkünften ist jeweils zu unterscheiden, aus welcher Tätigkeit diese entspringen. Außerdem ist es von Bedeutung, wo Leistungsempfänger und -anbieter ihren Sitz haben und ob sich bei diesen um Privatpersonen oder Unternehmer handelt. Die wichtigsten Grundlagen für die Besteuerung von Online Einkünften bilden das Einkommensteuergesetz (EStG) und das Umsatzsteuergesetz (UStG).

Da ich mich selbst nicht gerne mit Paragraphen auseinandersetze und weiß, wie unverständlich Gesetze für uns Laien sein können, versuche ich die Grundlagen zum Online Einkommen, so verständlich wie möglich zu erklären. Dabei gehe ich zuerst auf die verschiedenen Steuerarten ein. Im Verlauf des Artikels möchte ich steuerliche Hinweise zu speziellen Einkommensquellen im Internet geben. Wenn du die Grundlagen beherrschst, dann springe einfach zu dem Absatz, der für dich interessant ist.

Einkommensteuer für Online Einkommen

Nach dem deutschen Steuergesetz gibt es insgesamt sieben verschiedene Einkunftsarten. Die Bemessung der Steuer richtet sich nach Einkommenshöhe und Steuerklasse. Für das Jahr 2013 beträgt der Steuerfreibetrag 8.130 Euro und für das Jahr 2014 voraussichtlich 8.354 Euro (Quelle: Bundesregierung.de vom 07.12.2012).

Egal ob du Schüler, Rentner, Selbständiger, Arbeitssuchender oder Angestellter bist, jeder Euro der im Internet verdient wird, muss als Einkommen versteuert werden. Das bedeutet nicht, dass auch tatsächlich Einkommensteuer fällig wird, jedoch müssen die Einkünfte zunächst in der Steuererklärung beim Finanzamt angegeben werden.

Gewerbeanmeldung beim zuständigen Ordnungsamt

Gewerbeanmeldung beim zuständigen Ordnungsamt

Ob die Einnahmen als selbständige, nichtselbständige oder als Einkünfte aus einem Gewerbetrieb versteuert werden müssen, hängt davon ab, ob ein Gewerbe nach §15 Abs. 2 EStG vorliegt. Selbständige Einkünfte werden im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit erzielt. Ein Gewerbe liegt vor wenn selbständig (auf eigene Rechnung und Gefahr), nachhaltig (wiederholende Tätigkeit) und mit Gewinnerzielungsabsicht (gezieltes Einkommen, das Aufwendungen übersteigt) am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (Angebot an die Allgemeinheit gegen Entgelt) teilgenommen wird. Wenn alle genannten Merkmale vorliegen, dann musst du dein Online-Einkommen als Einkünfte aus einem Gewerbetrieb versteuern. Dafür muss du zuvor ein Gewerbe beim Ordnungsamt anmelden.

Die Anmeldung eines Gewerbes oder der Bekanntgabe zur Ausführung einer selbständigen Tätigkeit als Freiberufler, geschieht beim zuständigen Ordnungsamt. Dazu musst du einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen, woraufhin das Finanzamt prüft ob du als Freiberufler oder Gewerbetreibender giltst (Freiberufler üben selbständige, freiberufliche Tätigkeiten nach §18 EStG aus). In dem Fragebogen kann auch die sogenannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden. Dazu später mehr.

Umsatzsteuer für Online Einkommen

UmsatzsteuerrechtGenerell muss erst einmal geklärt werden, ob du nach dem Umsatzsteuerrecht als Unternehmer oder Privatperson handelst. Ein Unternehmer ist nach §2 Abs. 1 UStG, wer eine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch ohne Gewinnabsicht, selbständig ausführt. Unternehmer führen mehrjährige, planmäßige Tätigkeiten aus, die auf Wiederholung ausgelegt sind. Auch wenn die Beschreibung etwas verklausuliert klingt, trifft sie beispielsweise auf Webmaster, die Platz auf ihrer Website für Google AdSense Werbung vermieten, zunächst einmal zu.

Für Kleinunternehmer gibt es nach §19 UStG ein Wahlrecht zur Umsatzsteuerbefreiung. Diese Regelung befreit Unternehmer, mit weniger als 17.500 Euro  Jahresumsatz, von der Pflicht zur Erhebung der Umsatzsteuer. Bei Überschreitung des Jahresumsatzes gilt man für das Finanzamt automatisch als Unternehmer mit Pflicht zum Umsatzsteuerausweis. Besonders wenn du gerade damit beginnst ein Online Einkommen aufzubauen ist diese Regelung vorteilhaft. Zum einen können eigene Dienste preisgünstiger angeboten werden und zum anderen entfällt der Verwaltungsaufwand zur Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung. Nachteilig kann sich die Option für Unternehmer dadurch auswirken, dass bezahlte Vorsteuer nicht abgezogen werden darf. Ob die Kleinunternehmerregelung von Vorteil ist, sollte also im Einzelfall geprüft werden.

Freiberufler üben Tätigkeiten nach §18 EStG aus. Dazu gehören Berufe wie Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure, Architekten, Übersetzer oder Journalisten. Einige der freien Berufe sind umsatzsteuerbefreit (z.B. medizinische Berufe), wobei die meisten Tätigkeiten nicht von der Umsatzsteuer ausgeschlossen sind. Aber auch Freiberufler können von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen und sind damit bis zu einem Jahreseinkommen von 17.500 Euro umsatzsteuerbefreit. Für manche Freiberufler gilt ohnehin der ermäßigte Steuerersatz von 7%. Ein weiterer Vorteil ist die wegfallende Anmeldung beim Gewerbeamt und der IHK. Letztendlich müssen auch keine Bilanzen beim Finanzamt eingereicht, sondern nur einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung, erstellt werden.

Privatpersonen, die noch kein eigenes Gewerbe angemeldet haben, müssten dies bei der Erzielung von Online-Einkommen theoretisch tun. Da es sich bei Einnahmen aus Texter-Tätigkeiten oder Google AdSense aber anfangs oft nur um winzige Beträge handelt, ist der Aufwand meist nicht lohnenswert. Im Zweifelsfall muss geprüft werden, ob die Merkmale eines Gewerbetreibenden oder Freiberuflers erfüllt sind. Trifft dies nicht zu, können die Online Einnahmen in der Steuererklärung unter sonstigen Einkünften angegeben werden.

Anmerkungen zur Gewerbesteuer

GewerbesteuerrechtGrundsätzlich sind Gewerbebetreibende dazu verpflichtet, eine Ertragssteuer zu bezahlen. Die Gewerbesteuer wird  von den Gemeinden festgelegt und bemisst sich am Jahresertrag des Gewerbetreibenden. Freiberufler mit selbständigen Einkünften sind von von der Gewerbesteuer generell ausgenommen. Da für natürliche Personen und Personengesellschaften ein Freibetrag von 24.500 Euro auf den Jahresertrag gilt, ist diese Form der Besteuerung für kleinere Online-Einkommen zunächst von geringerer Bedeutung. 

Einkommenssteuer und Umsatzsteuer
Zur größeren Ansicht oder zum Download der Grafik hier klicken

Spezielle Arten von Online Einkommen

Nachdem nun die Grundlagen zu Umsatzsteuer und Einkommensteuer erwähnt sind, geht es zu den verschiedenen Einkommensquellen im Internet. Ganz allgemein kann davon ausgegangen werden, dass bei verdienten Kleinstbeträgen nicht gleich ein Gewerbe angemeldet werden muss. Sobald du aber ein professionelles Internet Business betreibst, solltest du unbedingt ein Gewerbe anmelden und anfangs von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Dazu aber mehr in den speziellen Einkommensarten.

Besteuerung von Einkünften als Texter

Die Tätigkeit des Texters fällt grundsätzlich in die Kategorie der freien Berufe nach §18 EStG, da sie als Online-Journalisten mit einer kreativer Tätigkeit angesehen werden. Als Freiberufler muss nicht zwingend ein Gewerbe angemeldet werden. Sobald neben dem Schreiben von Texten weitere Tätigkeiten aufgenommen, die keine geistige, kreative Arbeit voraussetzen, ist jedoch wieder eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Handelt es sich nur um geringe Verdienste durch Texterjobs, können Privatpersonen das Einkommen in der Steuererklärung als sonstige Einkünfte angeben. Übersteigt der Verdienst jedoch 400 Euro jährlich sollte das zuständige Finanzamt kontaktiert und gegebenenfalls die Aufnahme der Tätigkeit als Freiberufler bekanntgegeben werden. 

Bei den meisten Services für Texter kann man sich als Privatperson, Kleinunternehmer oder Unternehmer anmelden. Wenn die Umsatzsteuer in Höhe von 19% ausgewiesen werden soll, muss die letztere Option gewählt werden. Dies kann auch nach der Anmeldung in den Kontoeinstellungen geändert oder mit einem Nachweis zur Berechtigung der Umsatzsteuervorauszahlung, beantragt werden. Für private Texter oder Kleinunternehmer entfällt natürlich die Pflicht zum Ausweis der Umsatzsteuer.

Besteuerung von Online-Einkommen als Freelancer

Die Einstufung eines Freelancers ist abhängig von den ausgeführten Jobs. Journalisten, Designer oder Übersetzer zählen nach §18 EStG zu den freien Berufen und müssen daher kein Gewerbe anmelden. Da du als Freelancer aber höchstwahrscheinlich verschiedene Jobs ausführst, wird das Finanzamt am Ende darüber entscheiden, ob du ein Gewerbe anmelden musst oder nicht.

Wenn deine Arbeiten größtenteils freiberuflicher Natur sind, solltest du versuchen das Finanzamt davon zu überzeugen, dass du als Freiberufler tätig bist. Damit bleibt dir die Gewerbeanmeldung und viel Bürokratie erspart. Wer von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch macht, erspart sich auch hier die Anmeldung der Umsatzsteuer.

Besteuerung von Google AdSense Einkünften

Online-Einkommen aus Internet Werbung zählt definitiv nicht zu einem der Freiberufe. Wer sich damit ein Nebeneinkommen verdient, muss streng genommen ein Gewerbe anmelden. Solange die Einkünfte aber nur einige Euro betragen, fallen diese aber nach § 22 Nr. 3 EStG unter sonstige Einnahmen aus gelegentlicher Vermittlung. Damit sind sie bis zu einer Höhe von 256 Euro jährlich sowieso einkommensteuerfrei.

Im Zweifelsfall muss geprüft werden, ob die Einnahmen der Natur eines Gewerbes entsprechen. Spätestens wenn die Einnahmen eine Höhe von 400 Euro jährlich überschreiten, kann dies nicht mehr als pures Hobby oder Liebhaberei eingestuft werden. Im Einzelfall müssen diese Einnahmen in der Steuererklärung begründet werden. Wenn keine anzurechnenden Kosten (z.B. anteilig Strom, Internet, Computer, Servergebühren) glaubhaft gemacht werden können, ist bei sich wiederholenden Einnahmen voraussichtlich die Anmeldung eines Gewerbes  erforderlich.

Oft diskutiert wurde die Regelung zur Umsatzsteuer bei Werbeeinnahmen durch das Google AdSense Programm. Die Umsatzsteuer wird nach §3a Abs. 3 UStG dort versteuert, wo der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Für deutsche Google AdSense Nutzer ist dies seit 2009 Irland, wo auch die Umsatzsteuer anfällt. Demnach sind Einnahmen in Deutschland nicht steuerbar und damit nicht umsatzsteuerpflichtig.

Besteuerung von Einkünften aus Affiliate Programme

Da beim Betreiben von Affiliate Programmen grundsätzlich eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt werden kann, muss ein Gewerbe angemeldet werden. Die Einnahmen können theoretisch auch nicht als sonstige Einkünfte behandelt werden, da die Merkmale eines Gewerbetreibenden vorliegen. Wer ernsthaft als Affiliate Marketer tätig werden will, bleibt der Gang zum Ordnungsamt nicht erspart. 

Zunächst sollte von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht werden. So bleibt die Umsatzsteuer erst einmal außen vor. Bei Affiliate Programmen greift im Grunde die gleiche Umsatzsteuerregelung, wie bei Einkünften durch Google AdSense. Befindet sich der Affiliate Partner (also das Affiliate-Netzwerk oder der Produktanbieter) in Deutschland, sind die Einnahmen umsatzsteuerpflichtig. Ansonsten fällt die Umsatzsteuer im Land des Leistungsempfängers an.

Besteuerung von Online-Einkommen durch eBooks oder Audiobooks

Wenn der gesamte Bestellvorgang und die Lieferung einer Leistung im Internet abgewickelt wird, dann handelt es sich um Online-Umsätze (auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung) nach §3a Abs. 4 Nr. 13 UStG. Auch hier ist es wieder wichtig, in welchem Land der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Je nach Ort des Käufers fällt die landesübliche Umsatzsteuer an. Im speziellen Fall muss danach unterschieden werden, ob der Leistungsempfänger in der EU oder einem Drittland ansässig ist und ob es sich um eine Privatperson oder einen Unternehmer handelt.

Besteuerung von Online Einkommen

Zur größeren Ansicht oder zum Download der Grafik hier klicken

Besteuerung von Online-Einkommen zwischen Theorie und Praxis

Generell muss jeder Euro, der im Internet verdient wird, als Einkommen versteuert werden. Im Grunde muss dafür ein Gewerbe angemeldet werdet oder eine Tätigkeit als Freiberufler vorhanden sein. In der Realität sieht es oft so aus, dass Einkünfte durch Werbung oder Affiliate Marketing gerade einmal die Kosten für das Betreiben der Website decken. Auch bei der Tätigkeit als Texter kann bei geringen Einnahmen eher von einem Hobby, ohne nachhaltige Absicht zur Gewinnerzielung, ausgegangen werden. Deshalb können kleinere Umsätze und Kosten wohl auch unter sonstigen Einkünften und Aufwendungen beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Eine Gewinnabsicht kann dann unterstellt werden, wenn regelmäßige Schritte unternommen werden, um wiederkehrende Einnahmen zu erzielen (z.B. SEO, AdWords). Wenn aus der Nebentätigkeit beachtliche Gewinne werden und diese professionell betrieben wird, muss über die Gewerbeanmeldung nachgedacht werden. Das gilt gleichermassen für Angestellte, Schüler, Studenten und andere Privatpersonen. Eine Beratung durch den Steuerberater oder sonstige Anlaufstellen ist dann dringend zu empfehlen, da es sich bei falschen Steuerangaben nicht um Kavaliersdelikte handelt und diese teuer werden können. 

Wenn eine Gewerbeanmeldung nötig wird oder bei Privatpersonen eine Einkommensteuer  anfällt, können Aufwendungen geltend gemacht werden. Das Online Einkommen, das als Bemessungsgrundlage für die Besteuerung gilt, kann durch eventuell verursachte Kosten, wie den Kauf eines Computers, Hostinggebühren, Weiterbildungen oder ähnlichem, reduziert werden.

Ich hoffe diese Übersicht zur Versteuerung von Online Einkommen konnte dir weiterhelfen. Abschliessend möchte ich nochmals daran erinnern, dass ich kein Steuerprofi bin und der Beitrag lediglich der Orientierung dient. Du solltest das Thema Steuern auf jeden Fall ernst nehmen und dich im Zweifelsfall professionell beraten lassen. Wenn du Anregungen, Ergänzungen oder Fragen zu diesem Artikel hast, freue ich mich über einen Kommentar. Ansonsten bleibt mir nur, dir viel Erfolg beim Aufbau deines Online Einkommens zu wünschen.

Comments on this entry are closed.

  • Peter P. 6. März 2014

    Sehr gute Darstellung! Das ist die einzige Seite, die wirklich Fragen bzgl. Steuern und Affiliates beantwortet – Vielen Dank!

    Grüsse

  • Jörg B. 14. Mai 2014

    Hi

    ich betreibe zum Spaß und als Privatvergnügen mehrere Webseiten zum Thema Retro-Videospiele.
    Nun kamen in den letzten Jahren immer wieder Leute auf mich zu, die z.B. einen Text mit Link (z.B. zu einer Casinowebseite) auf meinen Webseiten gegen Entgelt platzieren wollten.
    Derzeit erhalte ich dadurch (auch wenn von mir nicht initiiert oder beabsichtigt) ca. 800-1000€ im Jahr. Zudem habe ich in meinem ganzen Leben noch keine Steuererklärung gemacht, da ich als Angestellter jeden Monat das selbe Gehalt bekommen und die Steuer ja automatisch davon abgezogen wird (irgendwas zum Absetzen habe ich zudem nicht). Muss ich wegen diesen 800-1000€ im Jahr nun anfangen, eine Steuererklärung zu machen oder gar ein Gewerbe anmelden?
    Vielen Dank für jedwede Info…

    • Sebastian 17. Mai 2014

      Hallo Jörg,
      meiner Meinung nach hast du keine andere Wahl als ein Kleingewerbe anzumelden und die Einkünfte in der Steuererklärung anzugeben. Eine andere Option wäre eventuell noch die Website auf einen selbstständigen Bekannten/Partner umzuschreiben …

  • deborah 11. Juni 2014

    Vielen Dank für diesen reichhaltigen Artikel. Ich arbeite auch gelegentlich im internet (odesk).. und muss schon gestehen, dass ich nicht so genau wusste wie man das mit den Steuern nun machen muss.
    Ich habe eigentlich kein regelmäßiges Einkommen. Einen monat arbeite ich, mal habe ich 2 Monate überhaupt keine Jobs oder ich arbeite eben nicht obwohl ich aktive hourly contracts habe.

    Ich wohne in Deutschland seit Ende des letzten Jahres, also 2013. Wenn ich beispielsweise morgen zum Finanzamt gehen sollte, würden die angestellten nach meine Verdienste von den letzten 6 Monate nachfragen, oder die von 2013?

    Also €8.000 habe ich bis jetzt noch nicht mal im ganzen letzten Jahr verdient!

    Nochmals vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast so einen Artikel zu schreiben.

  • Björn 4. August 2014

    Endlich mal eine Seite die die wichtigen Fragen zu der Versteuerung von Online-Einkommen beantwortet.

    Der Artikel ist sehr gut dargestellt und man kann es gut verstehen.

    Ich habe nur eine Frage, sollte man sobald man vor hat Online Geld zu verdienen ein Gewerbe anmelden oder erst sobald der erste Erfolg kommt?

  • Andreas 3. September 2014

    Hallo! Ich habe noch eine Frage bezüglich Werbeeinnahmen.

    Ich betreibe Videostreaming im Internet und die Webseite hat mir jetzt angeboten Anteile der Werbeeinnahmen an mich weiterzuleiten.
    Da es allerdings für den Anfang recht wenig sein wird, brauche ich jetzt keine weiteren Maßnahmen (vorerst) Treffen? Die Einnahmen werden definitiv nicht die oben genannten 256€ übersteigen.

    Lieg ich damit richtig?
    Gruß Andreas

  • Rene 21. Oktober 2014

    hallo, ich hätte da auch mal eine Frage.

    Wenn ich Geld ($) auf einer US-Investment-Seite anlege, deren Sitz auch in den USA ist und mit Trading hohe Gewinne erziehlen (1%+ täglich), wie muss ich mich dann verhalten wenns ums auszahlen geht?
    Eingezahlt und ausgezahlt wird da entweder über Bitcoin oder diverse Wallets (egopay, payeer usw..).

    Ich habe auch den Support da angeschrieben, wie es mit Steuer aussieht und es kam folgende Antwort:

    “We are using e-currencies such as Bitcoin and our trade method is prompt/spot trading which doesn’t require tax payments as we have discussed this earlier with another European member.”

    Meine Frage ist jetzt, wie müsste ich mit den Einkünften bzw. Auszahlungen jetzt umgehen?
    Wenn ich angenommen über BTC oder über eine bzw. mehrere Wallets auszahle,
    um das Geld zurück in € zu tauschen bzw. aufs Bankkonto zu zahlen…. ist das wirklich steuerfrei?
    Wie verhält man sich gegenüber der Steuer?

    Bisher konnte mir da keiner genau Auskunft geben, die einen sagen man muss auf alles Steuer zahlen, andere sagen, BTC sind nach 1 Jahr steuerfrei und auch die zinsen von dort über die Wallets wären steuerfrei.

    Ich hoffe hier kann mir einer weiterhelfen.

    MfG
    Rene

  • Sebastian 22. Oktober 2014

    Hi Rene,
    interessante Frage auf die ich leider auch keine definitive Antwort habe. Generell würde ich denken, dass du durch deinen deutschen Wohnsitz unbeschränkt steuerpflichtig bist. Du hast durch das Trading Kapitaleinkünfte und da ist es egal, wo die herkommen. Ich denke, angeben musst du sie auf jeden Fall in der Steuererklärung. Ob es dann Befreiungen für BTSs gibt, weiß ich nicht. Vielleicht kann hier jemand anders weiterhelfen?

  • Hallo, hätte auch eine Frage 13. November 2014

    Verdiene seit Jahren als amazon-marketplace-Händler im Nebenberuf Geld (Umsatz ca. 10000 EUR /Jahr), habe auch ein Gewerbe als Kleinunternehmer angemeldet. Nun sitzt amazon ja in Luxemburg (EU-Ausland), ich bin aber nur in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit, muss ich dann trotzdem für die amazon-Gebühren Umsatzsteuer zahlen?

  • Stefan 2. Dezember 2014

    Danke, ein sehr informativer Artikel. Ich frage mich nur, wo die 400 Euro Freigrenze herkommen in den Texter / AdSense Beispielen. Konnte diesen Wert in keinem Gesetz wiederfinden. Bisher kannte ich nur die 256€ steuerfreie Freigrenze bei den sonstigen Einkünften.

  • Tonija 15. Dezember 2014

    Hallo, bin aus Österreich,

    die 400 EUR kann ich mir nur so erklären, dass lt. UStG (Österreich), wo die “Kleinbetragsrechnung” bzw. “geringwertige Wirtschaftsgüter” angeführt wird, die 400 EUR genannt werden. Weiß aber nicht, ob es auch so eine Regelung im deutschen Umsatzsteuergesetz gibt.

  • Anna 22. Januar 2015

    Hallo ich habe ein Frage. Und zwar betreibe ich auch einen Blog und schalte dort Werbung und habe auch durch eine erste Kooperation ein wenig verdient. Meine monatlichen Einnahmen betragen 50-100€ und normal ist doch unter 450€ alles steuerfrei. Sollte ich nun ein Gewerbe anmelden?

    Lieb Grüße, Anna

  • Volker 22. Januar 2015

    Hallo,
    ich verdiene seit einiger Zeit Geld über My Advertising Pays. Der Unterschied zu den üblichen Affilate-Systemen ist der, dass von mir kein Angebot an die Allgemeinheit ausgeht. Ich habe keine Partner geworben und verdiene damit ausschließlich aus meinen eigenen Creditpacks. Meines Erachtens fehlt es hier am Tatbestandsmerkmal “Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr”. Damit besteht keine Verpflichtung eine Gewerbe anzumelden. Sind das dann sonstige Einkünfte als Privatperson? Wie seht Ihr das?

    • Marc 18. August 2015

      Hallo,
      ich denk Du musst hier trotzdem ein Gewerbe anmelden. Da hier eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Dies ist so auch nachzu lesen im Internet.
      Welche Frage mich hier aber Interessiert ist folgende:
      Welche Belge werden hier zur Buchhaltung heran gezogen?
      Kontoauszüge allein reichen ja nach meinen Recherchen nicht aus, die eine sagen reicht die andernen nicht! Vielleicht weiß hier einer Rat.
      Geht auch um die Werbeplattform GetProvitAdz….

      • Edgar 29. Oktober 2015

        Richtig Marc. Das ist das Riesenproblem, welches man als ein in Deutschland ansässiger hat. Es gibt weder bei GPA noch bei MAP die Möglichkeit Aufwände (z.B. Kauf von Packs) geltend zu machen, da es hierzu KEINE Belege gibt, die vom FA anerkannt werden.

  • Adan 22. Juli 2015

    Hallo,

    ich möchte einen Blog eröffnen natürlich möchte ich auch damit Geld Verdienen was man da verdient weis ich leider noch nicht. Wie muss ich da voran gehen? Falls ich Einnahmen haben Sollte vielleicht werde ich auch nur 2€ verdienen Zudem bin ich auch als Angestellte.

  • Simone 8. September 2015

    Hallo,
    ich betreibe Affilate Marketing und bin gerade dabei, ein eigenes Produkt zu erstellen. Habe ich das richtig verstanden, dass ich bei Affilate Programmen, wo der Affilatepartner des Programmes, welches ich bewerbe, im Ausland sitzt, keine Ust in Deutschland anfällt, da nicht steuerbar? Du schreibst: Befindet sich der Affiliate Partner (also das Affiliate-Netzwerk oder der Produktanbieter) in Deutschland, sind die Einnahmen umsatzsteuerpflichtig. Ansonsten fällt die Umsatzsteuer im Land des Leistungsempfängers an….. Das heißt, ich muss bei meiner Steuer immer darauf achten, wo der Affilate Partner sitzt, dessen Programm ich bewerbe? Ist es das Ausland: Dann fällt in Deutschland keine Umsatzsteuer an. Richtig? Außerdem bin ich auch dabei, über Myadvertisingpays Umsätze zu generieren, auch von geworbenen Partnern. Hier müsste ja eigentlich das gleiche gelten: Sitz im Ausland, keine Umsatzsteuerpflicht in Deutschland – aber Einnahmen müssen in Deutschland versteuert werden. Korrekt? Danke! Viele Grüße Simone

  • Mirko 11. September 2015

    Wie ist es mit sach Gegenstände wenn ich etwas zugeschickt bekomme um es zu testen ?

  • patersmith 14. September 2015

    ich habe die Ware bestellt, die im Internet sehr schön und preiswert aussehen. Ich habe mit Paypal meine Ware sowie die Versand gebühren bezahlt. als das Päckchen kam wurden mir nochmal Zollgebühren in Höhe von 26 Euro abgenommen, obwohl diese Gebühren erst bei einem Warenwert von 150 Euro anfielen, lt. AGB´s. Ich habe Sie dummerweise bezahlt. Die Ware war minderwertige Qualität, so dass ich alles für 17 Euro nach Polen zurück geschickt habe. Die Zollgebühren wurden mir versprochen zurück zu bezahlen. Das Versprechen wurde nicht gehalten. So dass ich jetzt für alles über 50 Euro für Hin-und Rückversand sowie Zollgebühren bezahlt habe. Lasst eure Finger weg hier.

  • tim 31. Dezember 2015

    hallo bin bei myadversing pays angemeldet.
    wollte dort nichts mit werbung und leute werben machen.
    möchte nur kredit packs kaufen und vermehren.für mich selbst.
    fällt das unter einen nebenjob oder selbstständigkeit?
    brauche ich auch ein gewerbe.
    arbeite hauptberuflich als verantwortlicher leiter in einer firma. bin dort angestellter.
    kennt sich jm. damit aus?
    wünsche euch noch einen guten rutsch ins neue jahr
    lg tim

    • Stefan Merz 12. Januar 2016

      Hallo Tim,
      ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden.
      Kostet ca. 15-25 € auf dem Gewerbeamt. Als Art des Gewerbes würde ich “Handel mit digitalen Gütern” und “Affiliate-Marketing” nehmen, damit deckst Du schon sehr viel ab.
      Man muss sich dann noch entscheiden, ob man die Kleinunternehmer-Regelung oder die “normale” Selbständigkeit wählt, hängt von auch von Deinem Umsatz ab. Aber zu dem Thema lese Dir diesen Beitrag nochmal durch, da steht ja alles wunderbar erklärt!
      Auf jeden Fall würde ich den Arbeitgeber informieren. Je nach Arbeitsvertrag könnte das Probleme machen wenn Du es nicht vorher bekannt machst.
      Gruß Stefan

  • Susanne 25. Januar 2016

    Hallo,
    nur um das mal in die Diskussion zu werfen: Nach Auskunft meiner Steuerberaterin muss man für Affiliate Marketing und den Verkauf digitaler Produkte ein Gewerbe anmelden. Gewerbe muss man laut Gesetz VOR Aufnahme der Tätigkeit anmelden.

    Bei MAP Frage ich mich aber schon, ob die reinen Gewinnbeteiligungen an den Werbeeinnahmen über Credit Packs wirklich ein Gewerbe sind. Wenn man die Credits für Werbung benutzt, ist das schon eine gewerbliche Tätigkeit, aber das reine Einkassieren von Gewinnbeteiligungen, die an den Kauf von Credit Packs gebunden sind, ist ja keine Tätigkeit. Weiß da jemand mehr?

    Das ist ja schwierig einzuschätzen, weil es so eine seltsame Hybridkonstruktion ist: ohne Credit Packs keine Beteiligung, also Kapitalanlage; Credit Packs aber keine Firmenbeteiligung, sondern Kauf von Werbung, also digitaler Dienstleistung/Ware, also doch keine Kapitalanlage; ohne Ads Klicken keine Beteiligung, also Entgelt für (egal. gewerbliche) Tätigkeit; aber ohne Credit Packs und nur mit Klicken keine Beteiligung, also doch kein Tätigkeitsentgelt. Sehr kompliziert. Ich hab das mit meiner Steuerberaterin noch nicht diskutiert, würde aber vermuten, dass das auch unter sonstige Einnahmen laufen kann.

    Wie sehr ihr das?

    • Nicolai Wellenstein 5. Februar 2016

      Hallo Susanne,

      es kommt kommt darauf an, wie Du Dich verhälts.
      Welche Tätigkeiten übst Du aus?

      Mit freundlichem Gruß

      Nicolai Wellenstein

  • Nicolai Wellenstein 5. Februar 2016

    Hallo Sebastian,

    erst einmal ein großes Kompliment.

    Folgenden Absatz würde ich ändern:
    Ein Gewerbe liegt vor wenn selbständig (auf eigene Rechnung und Gefahr), nachhaltig (wiederholende Tätigkeit) und mit Gewinnerzielungsabsicht (gezieltes Einkommen, das Aufwendungen übersteigt) am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (Angebot an die Allgemeinheit gegen Entgelt) teilgenommen wird.

    Neue Version:
    Ein Gewerbe liegt vor wenn selbständig (auf eigene Rechnung und Gefahr), nachhaltig (wiederholende Tätigkeit) und mit Einnahmenerzielungsabsicht (Gegenteil von dauerhaft kostenlos) am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (Angebot an die Allgemeinheit) teilgenommen wird.

    Mit freundlichem Gruß

    Nicolai Wellenstein

  • Daniel 10. März 2016

    Hallo,

    tolle Seite!

    Ich will bei MAP nur 10x am Tag klicken und referals haben.

    Muss man dann überhaupt ein Gewerbe anmelden?

    Grüße
    Daniel

  • Daniel 10. März 2016

    Hallo,

    ich will bei MAP nur 10x am Tag klicken und referals haben.

    Muss man dann überhaupt ein Gewerbe anmelden?

    Grüße
    Daniel

  • Thomas Schulze 1. April 2016

    Du willst täglich nur 10x klicken und referals – wofür? Nur aus Spaß, oder auch damit Geld verdienen? Sobald du damit Geld verdienst – und das beginnt am ersten Tag – wirst du Einnahmen erzielen. Und zwar nicht nur mal so, sondern nachhaltig. Außerdem nimmst du damit selbstständig am öffentlichen Wirtschaftsverkehr teil, denn erst dadurch gewinnst du ja referals. Du kannst dich also nicht gegen die gewebliche Tätigkeit wehren – es sei denn, du hörst gleich wieder auf mit dem Geschäft und überlässt das Geldverdienen den anderen. ;-)

  • Thomas Schulze 1. April 2016

    Wenn du täglich 10x klickst und Referals gewinnst, was wird dann mit dem Ertrag? Du bekommst fürs Klicken Geld – und Referals steigern die Einnahmen sogar noch. Wenn du dann nicht gleich wieder aufhörst, sondern weiter machst, beteiligst du dich schon nachhaltig selbstständig am allgemeinen Wirtschaftsverkehr mit Gewinnerzielungsabsicht. Damit bist du gewerblich tätig – ob du das willst oder nicht.

  • Jörg Erfurth 1. April 2016

    Hallo,

    auch ich bin bei MyAdvertisingPays angemeldet, klicke jeden Tag 10x und reinvestiere die erwirtschafteten Gewinne jeweils in neue Creditpacks. Ein Freund von mir, der Steuerberater ist, meinte nun, dass das Finanzamt dies wie sogenannte “Thesaurierende Fonds” behandelt, d.h. die Gewinne der Creditpacks müssen versteuert werden, obwohl sie nicht ausgezahlt werden. MAP hingegen bestreitet ja, dass es sich bei dem Geschäft um eine Investition handelt und ist der Meinung, dass es sich bei den Einnahmen um Affiliate-Provisionen handelt. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht, wie die Finanzämter mit dieser Frage umgehen? Was stimmt denn nun?

    Viele Grüße Jörg

  • axel 22. April 2016

    Hallo
    unter was für einnahmen fallen Video Chat Provisionen.
    vielen dank

  • Volker 22. Mai 2016

    Endlich eine Seite auf der mal richtig erklärt wird, ob eine Gewerbeanmeldung nötig ist. Ich betreibe nebenberuflich ein zwei Internetseiten bei denen ich gelegentlich Provisionen erhalte. Nun werde ich mich erst mal als Kleinunternehmer anmelden.