Als kreativer Student bei MylittleJob Geld dazu verdienen [Erfahrungsbericht]

Als Student bei MylittleJob Geld verdienenDu bist Student und willst dir neben dem Studium etwas Geld dazu verdienen? Dann gibt es kaum ein anderes Portal im Internet, das so seriös, einfach und unabhängig ist wie MylittleJob.

Ganz nach dem Prinzip des Crowdworking erhält MylittleJob Aufträge von Unternehmen und zerlegt diese in kleine Aufgaben. Du kannst dir dann den Job heraussuchen, der zu deinen Fähigkeiten passt. Anders als bei anderen Freelancer Plattformen wird hier auf einen langwierigen Bewerbungsprozess verzichtet.

Ich habe während meines Studiums selbst etliche Arbeiten bei der Academic Workforce erledigt und möchte in diesem Beitrag von meinen Erfahrungen berichten. Außerdem gebe ich einige Tipps dazu, wie du auf der Plattform erfolgreich arbeitest und ein gutes Zusatzeinkommen verdienen kannst.

So funktioniert die Anmeldung bei MylittleJob

Die Registrierung bei MylittleJob setzt voraus, dass du eine E-Mail-Adresse einer deutschen Hochschule besitzt. Nach dem Ausfüllen der persönlichen Daten musst du dich dann einem Eignungstest unterziehen.

Wenn ich mich recht erinnere, dann dauert der Wissenstest ca. 30 Minuten und sollte nicht unterschätzt werden. Es werden Kenntnisse aus allen Bereichen abgefragt, die unter Zeitdruck zu einem bestimmten Anteil richtig beantwortet werden müssen.

Wenn du den Test gemeistert hast, empfehle ich dir als erstes den Newsletter für neue Jobs zu abonnieren. Du kannst verschiedene Kategorien auswählen, für welche du neu eingestellte Jobangebote erhalten möchtest. Bei MylittleJob gilt: Wer zuerst kommt, erhält den Job. Es gilt also, schnell zu sein.

Überwiegend Jobs für Kreative

Jobs bei MylittleJob

Die Aufträge sind größtenteils kreativer Natur, wobei der Anspruch ganz unterschiedlich sein kann. Die Schwierigkeit reicht von der relativ monotonen Dateneingaben über die Erstellung von Logos bis hin zu Programmierarbeiten. Nachfolgend siehst du meine Erfahrungen mit den verschiedenen Jobs auf MylittleJob:

  • Texte schreiben: Aus dieser Kategorie sind eigentlich immer Jobs vorhanden. Oft werden vom Auftraggeber suchmaschinenoptimierte Texte erwartet, wobei jedoch immer ausführliche Anleitungen vorhanden sind. Der Verdienst ist eher gering und hängt am Ende von deinen Fähigkeiten als Texter ab. 
  • Datenpflege und Recherche: Dabei geht es um die Recherche von Firmenadressen, Wettbewerberanalysen oder sonstiges Sammeln von Daten, die dann in Excel-Tabellen eingetragen werden. Die Arbeit ist zwar meist stupide, damit kannst du jedoch gutes Geld verdienen, wenn du in die Tasten haust.
  • Übersetzungsarbeiten: Wenn du eine zweite Sprache besonders gut beherrschst, dann solltest du nach diesen Jobs Ausschau halten. Diese sind in der Regel gut bezahlt und meiner Meinung nach weniger langweilig als das Schreiben von Texten oder das Bearbeiten von Tabellen.
  • Logo- und Grafikdesign: Wer sich mit Adobe auskennt und eine kreative Ader hat, der kann sich mit der Erstellung von Logos oder Grafiken etwas Geld dazu verdienen. Leider gibt es diese gut bezahlten Aufträge relativ selten.
  • Programmierarbeiten: Auch selten zu finden sind Jobs aus dieser Kategorie, die meist einen größeren Umfang haben. Es kann sich bei diesen Jobs um das Anpassen von WordPress Themes oder kleineren Webseiten handeln.

Bewertungssystem, Abgabefristen und Auszahlungen

Kampf gegen die Zeit

Wie bereits erwähnt, musst du dich für keinen Auftrag bewerben, sondern kannst diesen einfach annehmen. Sobald du den Button “Annehmen” geklickt hast, beginnt die Zeit zu laufen. Eine Nichtabgabe innerhalb der vorgegebenen Zeit führt zur Ablehnung des Jobs.

Die Zeiten sind in der Regel ausreichend, um den Auftrag zu erledigen, jedoch können Ablenkungen oder unvorhergesehene Probleme dazu führen, dass du ganz schön ins Schwitzen kommst. Überlege dir vor der Annahme des Jobs also gut, ob du in den nächsten Stunden konzentriert arbeiten kannst.

Die Bewertungen erhältst du auf MylittleJob direkt vom Auftraggeber. In der Regel dauert es 1-2 Tage bis dieser sich das Ergebnis deiner Arbeit angesehen hat und diese dann auf einer Skala von 1-5 bewertet. Die Bewertung ist sehr wichtig, da für die besser bezahlten Jobs oft ein gutes Rating erforderlich ist.

Mir ist es auch schon passiert, dass kleinere Jobs abgelehnt wurden, da ich mich nicht genau an die Vorgaben gehalten habe. Nach meiner Erfahrung werden die Arbeiten aber immer fair bewertet und mitunter eine Chance zur Nachbesserung eingeräumt. Bei Nachfragen gibt das Team von MylittleJob gewillt Auskunft und vermittelt zwischen dir und dem Auftraggeber.

Das verdiente Geld wird auch innerhalb von wenigen Tagen gutgeschrieben und du kannst es dir dann kostenlos auf dein Konto überweisen lassen. Einfach, schnell und unproblematisch – so wie das gesamte Portal von MylittleJob. 

In diesem einminütigen Video siehst du noch einmal wie die Academic Workforce für Studenten funktioniert:

 

Fazit: Einfacher Nebenverdienst für Studenten

Als Teil der Academic Workforce kannst du selbst entscheiden, welche Jobs du annimmst und arbeiten, wann und wo du willst. Diese Freiheit ist besonders für Studenten mit unregelmäßigen Vorlesungsplänen äußerst praktisch. Du kannst einfach immer dann nach Jobs schauen, wenn du mal ein paar Stunden Zeit hast.

Besonders zu Beginn ist es wichtig ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange du für welche Arbeiten benötigst. Da die Bezahlung ausschließlich projektbasiert ist, bestimmst du letztendlich selbst deinen Stundenlohn. Mit einiger Erfahrung wirst du merken, von welchen Jobs du lieber du Finger lässt.

Nach meiner Erfahrung mit MylittleJob kann ich die Plattform mit dem allerbesten Gewissen weiterempfehlen. Die Benutzeroberfläche ist leicht verständlich, die Jobs sind genau beschrieben und die Bezahlung meist angemessen. Eine super Möglichkeit also, um sich als Student etwas Geld dazu zu verdienen.

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  • Ingo 21. Januar 2014

    Zu mylittlejob muss man noch hinzufügen, dass das Unternehmen nur existieren kann, weil sie ausschließlich Praktikanten beschäftigen die für 700 Euro im Monat, 60 Std. die Woche arbeiten. Ich weiß dies aus erster Hand.

    Startup schön und gut, aber wenn die Herrschaften Barke und Litz-Rosenzweig, trotz ihrer angeblichen kompetenz nur durch Ausbeutung ihrer Mitarbeiter im Geschäft beliben können, kann die Welt auf dieses Unternehmen getrost verzichten.

  • Kim 2. März 2014

    Auch in habe bereits – testweise – mehrere Jobs bei MyLittleJob angenommen. Von der Grundidee war ich zunächst, aus den gleichen Gründen wie Sie, durchaus begeistert. Arbeiten, wenn es die Zeit zulässt, jedoch zu keiner festen Zeit, ohne feste Verpflichtung und man kann quasi sofort ohne Vorstellungsgespräch, etc. loslegen.
    Leider fällt mein Urteil weniger positiv aus als das Ihre. Die Betreiber werben damit, dass man kreative und gut bezahlte Jobs angeboten bekäme, die dem eigenen Potenzial entsprächen. Dies trifft jedoch zum überwiegenden Teil nicht zu. Der Großteil der Aufträge besteht darin, Texte zu verfassen, besondere Kreativität ist hierfür aber nicht vonnöten. Oftmals geht es lediglich darum, ein bestimmtes Produkt zu lobpreisen und die entsprechenden Vorteile aufzuzählen. Auch Ratgeber werden oft benötigt, angesichts der Themen (Küchengeräte, Bekleidung) ist aber auch dies selten spannend.
    Der zeitliche Spielraum ist häufig sehr unrealistisch, was sich auch in der Bezahlung niederschlägt. Ehrlich gesagt ist das Zeitaufwand/Verdienst-Verhältnis beim Kellnern deutlich besser und hat auch kaum weniger mit dem Studium zu tun.
    Für Personen aus dem naturwissenschaftliche/technischen Bereich gibt es ohnehin nur sehr, sehr selten Jobs.

    Somit lautet mein Fazit: Die Grundidee ist für ein studentisches Portal mit Sicherheit zu gebrauchen – an der Umsetzung ist aber noch einiges zu verbessern. Die Betreiber können nicht damit werben, Jobs anzubieten, welche den tatsächlichen Studieninhalten entsprächen, wenn das nicht der Fall ist. Außerdem wird jeder, der einmal einen typischen studentischen Nebenjob (Kellnen, Hiwi, etc.) hatte, bestätigen, dass der Stundenlohn nicht wirklich besser, sondern partiell sogar unverschämt schlechter ist.
    Weiterhin muss mehr in die Vielfalt der Jobs investiert werden, insbesondere würde ich mich hier über deutlich mehr Programmierjobs freuen.

  • Mo 14. April 2014

    Ich muss Kim zustimmen. Über die Grundidee war ich begeistert.
    Aber letztlich handelt es sich in vielerlei Hinsicht um Ausbeute. Natürlich ist man als Student/in bereit, für einen verhältnismäßig geringen Stundenlohn zu arbeiten und freut sich über die Möglichkeit. Mylittlejob kann aber schnell an die Grenze führen. Es ist nicht unüblich, dass manche Jobs letztlich kaum mit 4€ Stundenlohn bezahlt werden. Es kann auch anders laufen, aber deutlich mehr ist da im Regelfall nicht zu ernten. Der Großteil der Arbeiten ist stupide, anstrengend und hat nur sehr wenig mit Kreativität oder Intellekt zu tun. Oftmals werden viele Worte für wenig Geld verlangt (etwa 800 Worte für 12€, manchmal mehr, manchmal weniger), deren Verfassen aber zusätzlich einmal zusätzliche Recherche voraussetzt. Frech, unverschämt, ausbeutend, ungerecht. Grundkonzept richtig klasse – umso enttäuschender. Gerade wenn es um Arbeit für “Köpfchen” gehen soll, wie in dem Werbevideo noch postuliert wird, wäre ein Mindestlohn von 8,50€ die Stunde angebracht. Das Unternehmen sollte sich auch für Rechte der Studenten einsetzen und keine Plattform für Ausbeutung unterstützen. Ich habe (auch “dankbar”) bei mylittlejob gearbeitet, war aber oft unglücklich damit… wer Geld braucht, der arbeitet auch für 4€/5€ die Stunde. Das heißt aber nicht, dass andere diese Notlage ausnutzen sollten.

  • Quisi 18. April 2014

    Ich kann den obigen Kommentatoren nur beipflichten. Anfänglich war ich auch von der Idee von Mylittlejob begeistert, doch je öfter ich Jobs auf dem Portal erledigte, desto demotivierter wurde ich. Warum das so ist? Ein Beispiel: Zwar konnte ich bereits für einen Job vier Sterne ergattern – es handelte sich um das Schreiben zweier Artikel mit je 300 Wörtern für ein technisches Lexikon – jedoch habe ich vier Stunden meines Lebens dafür investiert um letztlich 10 € dafür zu bekommen. Denn Stundenlohn mag sich jeder selbst ausrechnen! Sicherlich gibt es auch Studierende, die weniger Zeit benötigen und versiertere Schreiber als ich sind, dennoch ist der Stundenlohn alles andere als gut und sozialverträglich. Darüber kann ich auch bestätigen, dass es sich bei den Jobs sehr häufig um die Formulierung von Werbetexten handelt, die zudem hohen Anforderungen genügen müssen.
    Ebenfalls zu kritisieren sind die Bewertungsmodalitäten. Sie laufen untransparent ab und bei einem Problem hilft einem meist noch nicht einmal der Kontakt mit Mylittlejob. Vonseiten von Mylittlejob hieß es z.B. in einem Fall, dass schlechte Bewertungen generell nicht zurückgenommen werden können, weil dies das Geschäftsmodell untergrabe.
    Mein Fazit: Bei Mylittlejob handelt es sich um eine gute Idee, die jedoch marktkapitalistisch ausbeuterisch umgesetzt wird. Bei so ziemlich jedem (nicht allzu gut bezahlten) Job verdient man mehr (zwischen 8 – 12 €). Dies kann man jedoch bei Mylittlejob nur äußerst selten und mit nur sehr viel Glück erreichen!

  • muhthekuh 12. Juni 2014

    Ich bin seit ein paar Wochen bei mylittlejob. Es wird damit geworben, dass bei guter Bewertung Jobs angeboten werden, die wesentlich besser bezahlt werden. Nun habe ich diese Bewertungen erreicht, aber es werden keine Jobs in der höheten Qualitätsstufe angeboten. Das ist schon frech – es wird mit besserer Bezahlung gelockt, jedoch wird dieses Versprechen nicht eingehalten! Schade.

  • Björn 16. März 2015

    Ich war von dem Konzept am Anfang auch begeistert. Es ist leider sehr schwer, dort an einigermaßen gescheite Jobs zu kommen. Außerdem habe ich sehr sehr schlechte Erfahrungen mit einem Kundenservice gemacht, der in diesem Bereich scheinbar keine Ausbildung genießt. Gefühlt gibt es dort keine Priorisierung für laufende Tickets, ich wurde mehrfach “abgewimmelt” und auch nach dem Verlangen, an höhere Stelle weitergeleitet zu werden, wurde mir nicht geholfen. Es gab wohl ein technisches Problem, dass mein Job nicht angenommen wurde, wodurch ich nach vielen Stunden Arbeit dann meine 40 Euro nicht bekommen habe. Statt mir zu helfen, wurde ich vom Kundenservice auf eine Art und Weise behandelt, wie ich es von noch keinem Kundenservice behandelt habe. Ich kann nur jedem davon abraten, sich dort zu registrieren.

  • Jim 17. Juni 2015

    Ich sehe das ähnlich wie die vorherigen Mylittle Job Ex-Mitarbeiter. Zunächsteinmal wird man mit sehr hohen Lohnsteigerungen geködert, um dann zu merken, dass es anders kommt und man in der Tendenz immer weiter ausgenutzt und gedrückt wird im Lohn.
    Der hohen Praktikabilität von zu Hause arbeiten und sich unkompliziert anmelden zu können steht ein relativ hoher Anspruch der Korrektoren und ein zu geringer Stundenlohn gegenüber. Anspruch und Realität klaffen zu weit auseinander. Man muß verhältnismäßig viel Zeit für Recherche und Einarbeitung investieren und ist dann einer Willkür ausesetzt, die nicht immer nachvollziehbar ist. Ich hatte das Gefühl, es wird Perfektion erwartet, die ja nicht falsch ist, aber mit dem Stundelohn von oft deutlich unter dem Mindestlohn nicht zuammengeht.
    Außerdem ist ein Großteil der Texte aus der Werbung wodurch es auch ethisch schwierig ist jeden x-beliebigen Artikel in die Sterne zu loben, obwohl man nicht davon überzeugt ist.

    • Jim 17. Juni 2015

      Ich sehe das ähnlich wie die vorherigen Mylittle Job Ex-Mitarbeiter. Zunächsteinmal wird man mit sehr hohen Lohnsteigerungen geködert, um dann zu merken, dass es anders kommt und man in der Tendenz immer weiter ausgenutzt und gedrückt wird im Lohn.
      Der hohen Praktikabilität von zu Hause arbeiten und sich unkompliziert anmelden zu können steht ein relativ hoher Anspruch der Korrektoren und ein zu geringer Stundenlohn gegenüber. Anspruch und Realität klaffen zu weit auseinander. Man muß verhältnismäßig viel Zeit für Recherche und Einarbeitung investieren und ist dann einer Willkür ausgesetzt, die nicht immer nachvollziehbar ist. Ich hatte das Gefühl, es wird Perfektion erwartet, die ja nicht falsch ist, aber mit dem Stundenlohn von oft deutlich unter dem Mindestlohn nicht zuammengeht.
      Außerdem ist ein Großteil der Texte aus der Werbung wodurch es auch ethisch schwierig ist jeden x-beliebigen Artikel in die Sterne zu loben, obwohl man nicht davon überzeugt ist.