So kannst du durch Linkverkauf und Artikelvermarktung Geld verdienen

Geld verdienen mit dem Verkauf von Backlinks

Der Verkauf von Backlinks über den eigenen Blog kann eine sehr lukrative und einfache Einnahmequelle sein. Wenn der Backlinkverkauf bzw. die -vermietung richtig angegangen wird, können mit wenigen Minuten Arbeit, langfristig wiederkehrende Einnahmen erzeugt werden. Das Thema ist jedoch kontrovers und besonders bei Google unbeliebt. In diesem Beitrag gebe ich einige Tipps zum Verkauf und zur Vermietung von Links und stelle einige Anbieter vor.

Die Vorgehensweise beim Linkverkauf bzw. -vermietung ist relativ einfach. Gegen einen einmalige beim Verkauf oder monatliche Auszahlungen bei der Vermietung, werden Links auf der eigenen Seite eingebunden. Diese werden direkt oder über Backlinkseller verkauft. Unternehmen oder andere Werbetreibende sind bereit für platzierte Links zu bezahlen, da diese immer noch einen wichtigen Faktor im Suchalgorithmus von Google darstellen.

Google sieht es natürlich überhaupt nicht gerne, wenn Links verkauft oder vermietet und damit gegen die Richtlinien verstoßen wird. Wird man dabei erwischt, kann dies zu Abstufungen im PageRank oder anderen Bestrafungen, bis hin zur Entfernung einer Seite aus dem Index, führen.

Da der Linkverkauf ein Risiko darstellt sollte deine Hauptwebsite nicht mit übertrieben vielen Links gepflastert sein. Bei kleineren Nischenseiten wird zwar der Verdienst etwas geringer, jedoch schmerzt es nicht zu stark, wenn diese Seite bei Google aus dem Index fliegt. Wie du das Risiko beim Linkverkauf reduzierst, zeigt der nächste Abschnitt.

Wie der Kauf von Backlinks funktionieren kann und warum dies Vorteile für den Werbenden und den Blogger mit sich bringt, zeigt ein anschauliches Video von dem Backlinkseller EverLinks. 

Darauf kommt es an beim Linkverkauf

Verdienste von monatlich über 20 Euro pro Link sind absolut möglich. Dabei ist der Preis unabhängig von Besucherzahlen oder Klicks. Der Verdienst richtet sich bei den mir bekannten Anbietern hauptsächlich nach dem PageRank. Je höher dieser ist, desto höher sind auch die Einnahmen. Außerdem spielen die thematische Relevanz des Blogs, der Linktyp und die Position des Backlinks eine Rolle bei der Preisberechnung.

Links die in den Header, die Sidebar oder den Footer eingebunden werden, sind viel wert, da diese auch von allen Unterseiten sichtbar sind. Der wertvollste und am besten bezahlte Platz für einen Link ist die Startseite. Aber Achtung: wenn reihenweise verkaufte Links in die Sidebar oder den Footer eingebunden werden, ist dies für Google leicht zu erkennnen. Um das Risiko zu reduzieren, sollten die Linkpositionen variieren und die Anzahl der Links in Grenzen gehalten werden.

Um die “Natürlichkeit” der Links zu bewahren, sollten diese thematisch in den Blog passen. Wenn du beispielsweise über Eisbären schreibst und dann zu Online-Casinos verlinkst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Google skeptisch wird. Versuche deshalb die Links so natürlich wie möglich in die bestehenden Inhalte zu integrieren.

Immer beliebter ist Vermarktung von Artikeln, also die Einbindung von Links in bestehende oder neue Artikel. Hierzu werden entweder ganze Artikel bereitgestellt oder es muss ein neuer Beitrag, um einen Link herum verfasst werden. Diese Backlinks sind nicht nur für den Käufer wertvoll, sondern stellen für den Blogger ein nur begrenztes Risiko dar, da sie sowohl für das menschliche Auge als auch Googles Crawler schwer auszumachen sind.

Eine weitere Option ist der Direktverkauf von Links. Wenn deine Seite in das Visier von SEOs oder anderen Blogger, die auf der Suche nach Backlinks sind, gerät, kann es gut sein, dass du zum Linkverkauf kontaktiert wirst. Auch hier sollte der Link thematisch passen und nicht jedes Angebot nur des Geldes wegen angenommen werden. 

Anbieter für den Verkauf und die Vermietung von Backlinks

Es gibt eine Reihe von Marktplätzen für den Verkauf von Backlinks, wo ein Vermittler den Kontakt zwischen Unternehmer und Bloggern herstellt. Dies ist der einfachste Weg, um mit Links zu handeln, da die Plattformen automatisch Links anbieten und die Preise bestimmen. Einige der bekanntesten Anbieter für den Verkauf und die Vermietung von Links will ich im folgenden kurz darstellen.

Artikelvermarktung bei EverLinks

Everlinks Backlinkverkauf

Der Anbieter EverLinks hat sich auf die Vermarktung von Artikeln spezialisiert. Als Blogger kannst du dich dort registrieren und selbst nach Kampagnen suchen. Wird die Bewerbung für einen Link angenommen, dann können Links in bereits bestehende oder einzig für diesen Zweck geschriebene Artikel eingepflegt werden.

Eine Besonderheit von EverLinks ist, dass mitunter auch ganze Texte inklusive Link angeboten werden, die im eigenen Blog veröffentlicht werden können. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Thematik passt und keine Stammleser verärgert werden. Die erzielten Preise bei EverLinks richten sich nach Angebot und Nachfrage, weshalb diese sich regelmäßig ändern

Artikel verkaufen mit Rankseller 

Bei Rankseller kannst du deinen Blog für verschiedene Kategorien anmelden und selber den Preis bestimmen, für den du Artikel oder Links in deinen Blog aufnimmst. Die Links befinden sich entweder in vorgefertigten Texten, die der Werbetreibende zur Verfügung stellt, oder werden in einen selbstverfassten Artikel eingebunden.

Als Blogger kannst du auf dem Marktplatz selbst nach interessanten Aufträgen suchen und dich auf diese bewerben. Andersherum kannst du auch darauf warten, dass Auftraggeber dich kontaktieren und dir ein Angebot unterbreiten. Der Verdienst richtet sich letztendlich nach deinem festgelegten Preis.

Backlinks verkaufen bei Backlinkseller

Backlinks verkaufen mit Backlinkseller

Bei Backlinkseller wird einmalig ein PHP-Script in den Blog installiert, welches dann für eine automatischen Vermietung von Links an Werbetreibende sorgt. Das gute dabei ist, dass man sich als Blogger nur einmal um die Einrichtung kümmert und dann regelmäßige Einnahmen erzielt.

Der Verdienst richtet sich nach der Qualität und Thematik der Seite, vor allem aber nach dem PageRank. Mit dem Verdienst-Kalkulator von Backlinkseller kannst du dir ein ungefähres Bild davon machen, welches Potential dein Blog hat und wie viele Einnahmen mit welchen Links erzielt werden können. 

Artikel und Links verkaufen bei Teliad

Einer der am längsten bestehenden und größten Linkverkäufer in Deutschland ist Teliad. Ähnlich wie bei anderen Anbieter, können auch bei Teliad einzelne Links oder ganze Artikel verkauft bzw. vermietet werden. Kategorien oder bestimmte Textlinks können ganz gezielt ausgeschlossen werden, so dass nur themenrelevante Links auf dem Blog erscheinen. 

Nach der Anmeldung kann ein Angebotsportfolio erstellt werden, in welchem das Thema des Blogs und die gewünschten Linkarten von dir selbst festgelegt werden können. Dann wartest du einfach bis dich Auftraggeber kontaktieren und entscheidest dann selbst, welche Aufträge du annehmen willst. Die Vergütungen sind im Vergleich zu anderen Anbietern relativ hoch und können vorab über einen Preisrechner kalkuliert werden. 

Ein kurzes Video zeigt, wie der Linkverkauf bei Teliad funktioniert.

 

Zwei weitere interessante Anbieter für den Linkverkauf sind RankSider und Trustlink.  Einige andere Anbieter und zusätzliche Informationen zum Verkauf und der Vermietung von Backlinks, bietet diese Seite. Wenn dir das immer noch nicht reicht, dann offenbart dir eine einfache Google Suche nach dem Verkauf von Backlinks, dutzende andere Backlinkseller.

Zum Ausprobieren sollte es aber reichen sich bei ein oder zwei Anbietern anzumelden und erstmal ein Gefühl für die Möglichkeiten und Preise zu entwickeln. Zu empfehlen ist hier auf jeden Fall Teliad. Wenn du mit bestimmten Services zufrieden bist, sind auch die angebotenen Partnerprogramme eine gute Methode um zusätzlich Geld verdienen.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass jeder selbst entscheiden muss, ob diese Methode zur Vermarktung seines Blogs passt. Als alleinige Einkommensstrategie ist es ganz sicher keine Option, jedoch eine gute und legitime Möglichkeit aus einem Blog Kapital zu schlagen. Besonders die Vermietung von Links kann durchaus beachtliche und vor allem wiederkehrende Einnahmen in deine Kasse spülen.

Wie stehst du zu dem Thema Linkverkauf und was hast du für Erfahrungen damit gemacht? Ich würde mich über Hinweise und Meinungen in den Kommentaren freuen.

Comments on this entry are closed.

  • Z Consulting 16. Mai 2013

    Schöner Artikel. Das Risiko der Abstrafung ist jedoch bei übermäßigen Linkverkauf nicht von der Hand zu weisen.
    Liebe Grüße, Dirk

    • Sebastian Kühn 16. Mai 2013

      Sehr wahr, deshalb sollte das Ganze auch moderat betrieben werden.