Was jeder Blogger über den “AutorRank” wissen sollte

AuthoRank für Urheber?Das Internet wird “sozialer” und so auch die Suche. Es geht immer weniger um anonyme Webseiten, dafür umso mehr darum, Menschen miteinander zu verbinden. Die meisten von uns haben bereits Profile in sozialen Netzwerken und Artikel für den ein oder anderen Blog geschrieben. Um alle personenbezogenen Inhalte miteinander zu verknüpfen, könnte der AutorRank dienen.

Ob die personenbezogene Zuordnung von Inhalten nun AutorRank oder anders genannt wird, spielt keine Rolle. Es wird in jedem Fall deine Reputation im Netz beeinflussen und damit auch die Sichtbarkeit deiner Website in den Suchergebnissen.

Google hat die Suche bereits personalisiert, so dass wir abhängig von unserem Standort, unseren Vorlieben und unserem Netzwerk, unterschiedliche Suchergebnisse angezeigt bekommen. Das nun neben dem PageRank auch ein AutorRank kommt, ist eigentlich nur ein logischer Schritt.

Das hat für Blogger und Betreiber von Webseiten einen großen Einfluss und ist keine neue Gefahr, die von Google ausgeht, sondern eine super Möglichkeit für Autoren, um Anerkennung für ihre Leistungen zu erhalten.

Das neue (inoffizielle) Konzept vom AutorRank

Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass der AutorRank bereits ein Bestandteil des Google Suchalgorithmus ist. Offiziell wird die Bezeichnung jedoch noch nicht verwendet. Bereits im Jahr 2005 registrierte Google ein Patent, das sich AgentRank nennt. Durch die Einführung von Google+, rel=author und verschiedenen Akquisitionen, häuften sich die Hinweise darauf, dass dieses Patent als Grundlage für den AutorRank dient.

Was auch immer an all den Gerüchten dran ist und wie die Bewertung von Autoren letztendlich genannt wird, kann dir eigentlich egal sein. Fakt ist, dass dieses Konzept bereits umgesetzt ist. Der AutorRank hilft dir dabei, mehr Besucher auf deinen Blog zu bringen, die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erhöhen und deine ganz persönliche Online Reputation zu erhöhen.

Im Gegensatz zu dem bestehenden PageRank, ist der AutorRank nicht mit einer Website verknüpft, sondern an eine Person gebunden. Theoretisch könnte die Bewertung von Autoren ähnlich funktionieren, wie wir das von dem PageRank gewohnt sind. Es wird am Ende wohl der Mehrwert berechnet, den ein Autor durch seine Artikel schafft.

Wie der AutorRank berechnet wird

So wie verschiedene Faktoren den PageRank von Webseiten beeinflussen, könnten ähnliche Faktoren auch den AutorRank bestimmen. Dabei spielen wohl hauptsächlich die Qualität der veröffentlichten Inhalte, das Netzwerk und die sozialen Aktivitäten des Autors eine Rolle. 

Google AutorRank

Könnte ein möglicher Google AutorRank so berechnet werden?

Die Idee dahinter ist, dass Artikel, die von Autoren mit einem höheren AutorRank geschrieben wurden, besser in den Suchergebnissen dastehen, als Ergebnisse von Seiten mit einem ähnlich hohem PageRank. Der AutorRank könnte durch die folgenden Faktoren beeinflusst werden.

1. Google+ Netzwerk

Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Aktivitäten auf Google+ die Suchergebnisse beeinflussen. Das hausgemachte soziale Netzwerk von Google bezieht Größen, wie die Beteiligung an Diskussionen, erhaltene +1 für geteilte Inhalte und die Anzahl der Verbindungen mit in das Ranking ein.

2. Aktivitäten in anderen Netzwerken

Der AutorRank wird auch von weiteren sozialen Netzwerken beeinflusst. Das könnten YouTube, Twitter, SlideShare, LinkedIn oder andere Seiten sein, auf denen Google deine Identität zuordnen kann. Dabei werden dann Kommentare, Seitenaufrufe sowie die Anzahl der geteilten Inhalte und Verbindungen bewertet.

3. Genutzte Plattformen des Autors

Google schaut sich auch an, welche Seiten der Autor nutzt, um seine Artikel zu veröffentlichen. Wenn dies mehrere Plattformen sind, könnte so etwas wie ein durchschnittlicher PageRank gebildet werden. Beteiligst du dich beispielsweise an Inhalten bei Wikipedia und indizierst diese, oder taucht dein Name in Google Books auf, dann wird deine Reputation deutlich steigen.

4. Qualität und Quantität der Inhalte

Natürlich ist vor allem die Qualität der Inhalte wichtig. Außerdem wird Google wohl prüfen, wie oft und wie regelmäßig neue Artikel veröffentlicht werden. Auch die Anzahl der geteilten Beiträge und eingehende Links zu Artikeln des Autors geben einen Anhaltspunkt für die Qualität der Artikel.

Fange jetzt damit an, deinen AutorRank zu erhöhen

Niemand kann sagen, ob und wann Google einen tatsächlichen AutorRank ausrollt. Vielleicht im nächsten Monat … vielleicht erst in zwei Jahren. Aber alles deutet darauf hin, dass etwas in dieser Art kommt.

Den eigenen AutorRank aufpolierenWenn du im Internet Inhalte veröffentlichst, dann solltest du sofort damit beginnen, auf deinen AutorRank aktiv Einfluss zu nehmen. Die folgenden Schritte helfen dabei.

1. Google+ Profil anlegen und den Authorship einrichten

Wenn du noch keinen Google Authorship für deine Website und Artikel eingerichtet hast, dann wird es höchste Zeit. Hier erfährst du wie.

2. Bereits veröffentlichte Beiträge indizieren

Jeder veröffentlichte Beitrag zählt. Deshalb solltest du alle Artikel, die du in der Vergangenheit geschrieben hast, mit deinem Autoren-Profil auf Google+ verbinden.

3. Exzellente Inhalte veröffentlichen

Wie bei dem PageRank zählt auch beim AutorRank vor allem die Qualität der Artikel. Du stehst mit deinem eigenen Namen für die veröffentlichten Inhalte ein. Schreibe daher Beiträge, die es wert sind geteilt zu werden.

4. Auf ein oder zwei Themen spezialisieren

Wenn du als Experte von Google angesehen werden möchtest (was dein Ziel sein sollte), dann spezialisiere dich auf ein oder zwei Bereiche. Das macht es Google leichter, dein Spezialgebiet zu erkennen und dich zu indizieren.

5. Gastartikel für qualitative Seiten schreiben

Sobald dein Name mit einer etablierten Website in Verbindung gebracht wird, steigt natürlich auch deine Reputation. Der PageRank der Seiten, auf denen du Inhalte veröffentlichst, wird sich auch auf den AutorRank auswirken.

6. Regelmäßig netzwerken auf Google+

Auch wenn du kein Fan von Google+ bist, wird es immer wichtiger, sich dort aktiv zu beteiligen. Google wird deine Aktivitäten und die Größe deines Netzwerks als Indikator für deine Autorität werten. 

7. Aktiv in sozialen Netzwerken beteiligen

Neben der Beteiligung bei Google+ solltest du dich auch in anderen Netzwerken aufhalten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch geteilte Inhalte, Kommentare und Beiträge von YouTube, Twitter & Co deinen AutorRank beeinflussen. In diesem Artikel erfährst du mehr zum Aufbau deiner Social Media Plattform.

Auch wenn dieser Beitrag teilweise spekulativ war, ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass Google in der Zukunft mehr personenbezogene Faktoren in seinen Suchalgorithmus einbezieht. Ich wäre sehr an deiner Meinung dazu interessiert und würde mich über einen Kommentar freuen.

Viel Erfolg beim Aufbau deiner Reputation im Internet!

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