4 digitale Megatrends für 2014 und darüber hinaus

Digitale Trends 2014Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und ich hoffe, dass es für dich ein erfolgreiches war. Wenn nicht, dann ist es jetzt wohl an der Zeit, Dinge zu ändern und sich neue Ziele zu stecken. Ich möchte mein Blogjahr mit einer Vorschau auf 2014 abschließen.

Diese Vorschau betrachtet 4 maßgebliche Trends der technologischen und digitalen Entwicklung, die allesamt ein großes Potential für die nächsten Jahre besitzen. 

Ich habe in den letzten Wochen verstärkt Artikel über mögliche Megatrends der nächsten Jahre gelesen und meine Top-4 herausgesucht. Dazu gehören das mobile Bezahlen, Smart Wearables, Minimalistisches Design und eine persönliche & intelligente Umgebung.

#1 Trend 2014: Mobile Payment

Im Internet gibt es bereits eine Vielzahl alternativer Zahlungsmethoden zur EC- und Kreditkarte, z.B. PayPal, Bezahlung über soziale Netzwerke, Escrow und ähnliche Services. Der Trend zum Bezahlen geht in der Zukunft ganz klar auch in Richtung mobiler Lösungen.

Das mobile Payment funktioniert mit dem Smartphone und kann sowohl in Ladengeschäften als auch beim Online-Shopping genutzt werden. In Frage kommen Bezahl-Apps und NFC (Nahfeldkommunikation) oder Bluetooth zur Anwendung im Laden.

Sobald alle Sicherheitslücken geschlossen sind und genügend Händler mobile Zahlungen akzeptieren, werden mit Sicherheit viele Anwender die bequeme und günstige Lösung mit dem Smartphone ausprobieren. Möglichkeiten zum Mobile Payment werden in einem Beitrag von t3n vorgestellt.

#2 Trend 2014: Smart Wearables

Smartwatch von Sony

Smartwatch von Sony, kompatibel mit dem Handy

Hierbei handelt es sich um intelligente, tragbare Computersysteme, die sich direkt am Körper befestigen lassen. Das Ziel der kleinen Geräte ist es, den Nutzer durch die Erkennung von Mustern und künstlicher Intelligenz im Alltag zu unterstützen, ohne dabei störend zu wirken.

Die Smart Wearables treten in Form von Armbändern, Uhren, Brillen oder anderen Kleidungsstücken auf. Die derzeit prominentesten Beispiele sind wohl Google Glass und Smartwatches für sportliche und medizinische Zwecke. In einer Studie zu tragbarer Technik werden stark erhöhte Verkaufszahlen für das nächste Jahr vorausgesagt.

Die ständige Vernetzung mit dem Internet, der Zugriff auf unsere Musikbibliothek in der Cloud und das Telefonieren ohne Handgerät sind Bequemlichkeiten des Lebens, die mit Smart Wearables möglich werden. Die Verfolgung von Google Glass gibt wohl die besten Hinweise auf das Potential dieses Trends.

#3 Trend 2014: Minimalistisches Design

Bei der Gestaltung von Webseiten und Software ist ein ganz klarer Trend hin zur Einfachheit erkennbar. Besonders Flat Design steht bei Webdesignern hoch im Kurs. Auch großflächige Hintergrundbilder, viele Weißflächen und eine einfache Navigation führen zu mehr Anwenderfreundlichkeit und weniger Ablenkung.

Der Fokus liegt darauf, dem Leser oder Anwender ein möglichst einfaches Erlebnis zu bieten. Nur die wichtigsten Option zum Klicken und Navigieren werden behalten und der Rest verschwindet von der Seite. Ganz extrem treibt es das minimalistische Webdesign, bei dem fast alle Navigations-, Sidebar- und Footer-Elemente wegrationalisiert werden.

Dieses Design verschafft einen professionellen Anschein und macht dem Nutzer die Navigation leichter, wobei die Inhalte im Vordergrund stehen. Internetsurfer haben eine riesige Auswahl an Informationsquellen und werden sich über kurz oder lang nur auf Seiten aufhalten, die auch einen hohen Anspruch an professionelles Design haben.

#4 Trend 2014: Personalisierte & Intelligente Umgebung

In den jährlichen IBM Trends “5 in 5” stehen besonders die Themen der intelligenten Umgebung im Vordergrund. IBM sagt voraus, dass in den nächsten 5 Jahren Klassenzimmer individuelle Lehrpläne für Schüler bereithalten, indem darin befindliche Geräte die Stärken und Defizite der Kinder erkennen und auswerten.

Ein anderer Trend ist laut IBM die soziale Stadt, die durch ihre Einwohner verändert und beeinflusst wird. Das geschieht über soziales Feedback und intelligente Vorhersagen zu Verkehrslage, Straßenzuständen und ähnlichem. Wir passen uns also nicht mehr an die Stadt an, sondern die Stadtentwickler bauen die Stadt nach unseren Wünschen.

 

Heute schon kann beobachtet werden, dass das Internet für jede Person etwas anders aussieht. Basierend auf Sprache, Aufenthaltsort, Surfgewohnheiten und anderen Mustern, bekommen wir individuelle Inhalte angezeigt. Dies wird sich in Zukunft noch deutlich verstärken und wohl besonders Datenschützern schwer aufstoßen.

Welche Trends siehst du am Horizont? Gibt es noch weitere Technologien, die in 2014 endlich den Durchbruch schaffen? Ich freue mich über deine Meinung. Dann bleibt mir nur, einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen. Tschüss und bis bald!

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